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Auftaktveranstaltung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hamburg in der Handelskammer Hamburg. Fotonachweis: Annegret Hultsch
Auftaktveranstaltung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hamburg in der Handelskammer Hamburg. Fotonachweis: Annegret Hultsch

Hamburg, 22. Februar 2017 – Mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg hat das nördlichste von elf vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Zentren die Arbeit aufgenommen. Ein Fokus in Hamburg liegt auf dem Bereich Logistik.

Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, dazu: „Mit dem Schwerpunkt auf logistische Prozesse wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum den Logistikstandort Hamburg auf dem Weg in eine erfolgreiche digitale Zukunft begleiten“.

Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer (BMWi) zum Thema
Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer (BMWi) zum Thema "Der Mittelstand in der digitalisierten Welt". Fotonachweis: Annegret Hultsch

Laut Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Hansestadt, werde das Kompetenzzentrum dazu beitragen, die Chancen, die in der Digitalisierung und im Internet der Dinge stecken, auszuloten und zu realisieren. „Es wird das Bewusstsein schärfen, Wissen vermitteln und Lösungen erproben, so dass die erworbene Kompetenz auch Anwendung finden kann“, so Scholz weiter.

Olaf Scholz, Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Fotonachweis: Annegret Hultsch
Olaf Scholz, Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Fotonachweis: Annegret Hultsch

Die Digitalisierung birgt für mittelständische Unternehmen Chance und Herausforderung zugleich, denn sie müssen überprüfen wie logistische Prozesse sinnvoll und zukunftsfähig digital unterstützt werden können, wie zukünftige Geschäftsmodelle aussehen werden, aber auch, wie die Mitarbeiter für die neuen Entwicklungen entsprechend geschult werden können. „Mit dem Kompetenzzentrum wollen wir das bestehende praxisrelevante Wissen aus den Unternehmen zusammenführen und weiterentwickeln, aber natürlich auch neues Wissen schaffen“, so Jaana K. Kleinschmit von Lengefeld, Vizepräses der Handelskammer Hamburg. „Gemeinsam mit den Unternehmen werden im Kompetenzzentrum gut nachahmbare, mittelstandstaugliche Lösungen gesammelt, aufbereitet und umgesetzt.“ Außerdem stelle das Kompetenzzentrum in Hamburg nicht zuletzt über die Projektpartner aus der Wissenschaft eine geeignete Infrastruktur zur Verfügung, damit technische Entwicklungen sowie Schnittstellen zu Produkten oder Kunden ausgetestet werden können. Neben der Logistik werden von den Partnern unter Leitung von Handwerks- und Handelskammer auch Themen wie der Daten- und Materialfluss, die additive Fertigung oder die schnelle und effiziente Auftragssteuerung in den Fokus gerückt.

 

Jaana K. Kleinschmit von Lengefeld. Fotonachweis: Annegret Hultsch
Jaana K. Kleinschmit von Lengefeld, Vizepräses der Handelskammer Hamburg. Fotonachweis: Annegret Hultsch

Auf der Auftaktveranstaltung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hamburg stellte Alexander R. Schleiss, Leiter der Goldener Elch Glas- und Gebäudereinigungs GmbH, vor, wie Digitalisierung ganz konkret in einem Unternehmen mit ungefähr 100 Mitarbeitern aussehen kann. Er hat in seinem Betrieb die Zeiterfassung digitalisiert. Nach einer Testphase mit ca. 15 Mitarbeitern, rollt er das Projekt nun auf seine gesamte Belegschaft aus. Sein Fazit: „Weiter machen! Wenn erste Vorbehalte überwunden werden, können digitale Anwendungen den Mitarbeitern im Arbeitsalltag sogar Spaß bringen.“ Andreas Pfannenberg, CEO der Pfannenberg Group, betonte, dass Digitalisierung zur Chefsache gemacht werden muss. „Man muss den Mitarbeitern dann aber auch Freiräume bieten, um sich mit dem Thema Digitalisierung im Unternehmensalltag zu beschäftigen“, so Pfannenberg.

Alexander Schleiss im Gespräch mit Sandra Holm von der Handwerkskammer Hamburg. Fotonachweis: Annegret Hultsch
Alexander Schleiss im Gespräch mit Sandra Holm von der Handwerkskammer Hamburg. Fotonachweis: Annegret Hultsch
Andreas Pfannenberg, CEO der Pfannenberg Group. Fotonachweis: Annegret Hultsch
Andreas Pfannenberg, CEO der Pfannenberg Group. Fotonachweis: Annegret Hultsch

 

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg ist eines von aktuell elf Kompetenzzentren in Deutschland, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg richtet sich insbesondere an Unternehmen kleinerer und mittlerer Größe in der Metropolregion Hamburg und unterstützt diese auf ihrem Weg zur Digitalisierung von Prozessen und Produkten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich Logistik. Projektpartner sind neben der Handelskammer Hamburg die Technische Universität Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die Handwerkskammer Hamburg.

Aktuelles

10.03.2020 Prozesse digitalisieren

Im Gespräch: Karsten Sommer über Social Media, Handwerker-Apps, 3D Druck und innovatives Handwerk

Schaut man auf die Homepage der Glaserei Karsten Sommer, so ist schnell zu erkennen, dass Sommer und sein Team auf Digitalisierung setzen. Neben einem Imagefilm und Kontaktmöglichkeiten über WhatsApp und Facebook gibt es die Möglichkeit Termine online zu vereinbaren.

Kleine und mittelständische Unternehmen gelten oft als Nachzügler in Bezug auf Digitalisierung.

 

Data Analytics im Supply Chain Management
13.02.2020 Prozesse digitalisieren

Data Analytics – was ist es und warum wird es in Zukunft noch wichtiger?

Die zunehmende Digitalisierung in Unternehmen und ihrem Umfeld führt zu einer erhöhten Menge von speicher- und auswertbaren Daten im Unternehmensumfeld.[1] Das World Wide Web, Bild- und Video-Applikationen, Sensoren und weitere Datenquellen generieren weltweit mehr als 2,5 Trillionen Byte pro Tag.[2]

 

Data Analytics - Sitra
12.02.2020 Umsetzungsprojekt

Digitalisierung trotz limitierter Ressourcen meistern

Data Analytics kann helfen, Erkenntnisse aus verfügbaren Daten für betriebliche Entscheidungen zu gewinnen und sich damit einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Das Unternehmensziel der SITRA Spedition GmbH ist genau das: sie will die Rolle des digitalen Vorreiters einnehmen und sich dadurch von den Wettbewerbern klar abzuheben. Das vorliegende Umsetzungsprojekt hat die Spedition auf diesem Weg bei den ersten Schritten begleitet.

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