Mittelstand 4.0

Mittelstand 4.0

Kompetenzzentrum Hamburg

Gruppendiskussion (Workshop Geschäftsmodelle)
Gruppendiskussion (Workshop Geschäftsmodelle)

 

HEROSE sorgt weltweit für Sicherheit im Umgang mit technischen Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten. 140 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, der Herstellung und im Vertrieb von Armaturen mit einem hohen Maß an Innovation sowie einer modernen Fertigung mit zertifiziertem Qualitätsmanagement.

 Das alles macht das Unternehmen zu einem der weltweit führenden Hersteller und Lieferanten für:

  • Armaturen und Sicherheitsventile für die Tieftemperaturtechnik
  • Armaturen und Sicherheitsventile für small-scale LNG-Anwendungen
  • Sicherheitsventile für allgemeine industrielle Anwendungen
  • Spezialarmaturen für ölgekühlte Transformatoren
  • Industriearmaturen nach DIN-EN-Standard

HEROSE liefert seine innovativen und langlebigen Produkte in mehr als 80 Länder.

 

Warum Geschäftsmodelle?

Wenn aktuell von „Digitalisierung“ gesprochen wird, sind meist Geschäftsmodelle nicht fern. Aber was sind eigentlich „digitale Geschäftsmodelle“? Warum ist es wichtig, sich mit dem Thema zu befassen und noch wichtiger: Wie kann dieses Thema angegangen werden? Vor dem Hintergrund dieser Fragen, ist das „Digitalisierung Konkret“-Projekt des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hamburg bei dem Unternehmen HEROSE GmbH ein lehrreiches Beispiel.

 

Wie ist die Ausgangslage?

Gruppendiskussion (Workshop Geschäftsmodelle)

Das Unternehmen HEROSE mit Sitz in Bad Oldesloe hat in den vergangenen Monaten wiederholt intern die Notwendigkeit zur Auseinandersetzung mit „digitalen Geschäftsmodellen“ diskutiert. Darüber hinaus wurden bereits erste Schritte hin zu einer stärkeren Digitalisierung der Prozesse eingeleitet. HEROSE ist in kleinen aber konstanten Schritten dabei, mit teilautomatisierten Prüfständen die Rückverfolgbarkeit in der Produktion zu erhöhen und Zertifikate digital erstellen zu lassen. 

Darüber hinaus wird mit Partnern intensiv nach Möglichkeiten für eine kundengesteuerte digitale Produktauslegung und -auswahl gesucht. Um aus diesen Ideen und Projekten marktreife, umsatzträchtige Lösungen zu erzeugen, bedarf es aber zunächst eines strukturierten Vorgehens. Auf einer Veranstaltung des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Magdeburg, wurde der technische Geschäftsführer von HEROSE, Herr Dölschner, auf die Methode „Business Model Canvas“ (BMC) aufmerksam. Über die Geschäftsstelle des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hamburg von der Handelskammer Hamburg wurde das Interesse von HEROSE zur Anwendung des BMC an die Technische Universität Hamburg (TUHH) weitergeleitet, wo sich das Institut für Logistik und Unternehmensführung (LogU) seit längerem mit Methoden zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle befasst. Im Vorgespräch wurde gemeinsam die Idee entwickelt, einen Methoden-Workshop durchzuführen, um das Unternehmen HEROSE in die Lage zu versetzen, selbsttätig an den Themen weiter zu arbeiten. Der BMC ist dabei ein methodischer Ansatz, in dessen Rahmen Geschäftsmodelle analysiert und entwickelt werden können. Ein klarer Vorteil: das vollständige Geschäftsmodell kann kompakt auf einer Seite beschrieben werden. Hierbei wird das Geschäftsmodell in verschiedene Bereiche, wie z. B. Wertangebot, Kundensegmente, Schlüsselpartner usw. zerlegt.

 

Was wurde gemacht?

Am 19. September fand am Standort von HEROSE ein halbtägiger Workshop mit insgesamt 11 Teilnehmern aus der Führungsebene, dem mittleren Management und dem operativen Bereich statt, der von zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern der TUHH begleitetet und moderiert wurde. Der Workshop wurde in drei Phasen aufgeteilt. 

Business Model Canvas (Workshop Geschäftsmodelle)

Die Fragen: „Was ist eigentlich ein (digitales) Geschäftsmodell?“ und „Warum ist das wichtig?“ wurden in der ersten Phase in einem kurzen Impuls von den Mitarbeitern der TUHH vorgestellt. Anschließend gab es die Möglichkeit offene Fragen zu klären. In der zweiten Phase wurde die Methode BMC anhand eines fiktiven Fallbeispiels durchgespielt und jeder Bereich im Team gemeinsam diskutiert. In der dritten Phase wurden Ideen und (digitale) Erweiterungen des analysierten Geschäftsmodells anhand des BMC generiert und einsortiert. In einer abschließenden Feedbackrunde konnten alle Teilnehmer ihre persönliche Sicht auf den Tag schildern und Vor- sowie Nachteile der Methode, mit Blick auf die Anwendung im eigenen Unternehmen, diskutieren. Aus Sicht von HEROSE eignet sich die Methode BMC sehr gut als qualitativer erster Schritt auf dem Weg zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Einen großen Vorteil stellt die ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens dar.

 

Zusammenfassung

In diesem „Digital Konkret“-Projekt wurde im Rahmen eines halbtägigen Workshops exemplarisch an einem Fallbeispiel die Methode „Business Model Canvas“ erlernt. Darüber hinaus wurde die Methode genutzt, um das Geschäftsmodell strukturiert weiterzuentwickeln. Das Unternehmen HEROSE plant die Methode im weiteren Verlauf für die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells einzusetzen.

 

Für Rückfragen steht das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg gern zur Verfügung.

Kontakt:

Henning Schöpper

Technische Universität Hamburg (TUHH) - Institut für Logistik und Unternehmensführung (LogU)

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel: 040 42878-3770

Aktuelles

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Quelle: HKS Handelskammer Hamburg Service GmbH/SonjaTobias
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