Arbeit 4.0

Arbeit 4.0

Das Coronavirus verändert aktuell fast alles, auch die Arbeit. Viele Unternehmen haben das Personal in Heimarbeit (Homeoffice) geschickt.

Die Folge: Das Coronavirus führt zu einer Zunahme digitaler Arbeitsweisen. Damit die interne Kommunikation nicht darunter leidet, haben wir Kommunikationstools für Sie zusammengestellt, damit Sie in Zeiten des Coronavirus‘ aus der Not eine Tugend machen können.

 

Slack

Slack funktioniert im Prinzip wie Whatsapp oder Facebook Messenger. Alle Mitarbeitenden haben ein eigenes Profil eingerichtet. Sowohl in der Desktop-Version als auch in der App am Smartphone schreiben wir uns Nachrichten oder teilen Dateien und Dokumente. Zur besseren Orientierung haben wir verschiedene, thematische Channels (Kanäle) eingerichtet. So ist die Arbeit und die Kommunikation untereinander immer transparent – auch abteilungs- und aufgabenübergreifend. Laut Statista nutzen bereits mehr als zehn Millionen Menschen weltweit Slack. Durch die Verknüpfung mit Google Drive ist eine gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten auch im Homeoffice möglich.

 

Telegram

Telegram ist ein cloudbasierter Messenger. Der Messenger ist geräteunabhängig und funktioniert auf dem Smartphone, Tablet und Desktop. Dateien wie Video und Bilder können geteilt und in der Cloud gespeichert werden. Telegram ist unter anderem für seine Datensicherheit bekannt. Nutzende haben zudem die Möglichkeit, eine zweistufige Anmeldung, ähnlich wie Online-Banking, zu aktivieren. So haben Telegram-User immer die Kontrolle über ihre Kommunikation.

 

Wickr

Eine Alternative bietet auch der Dienst von Wickr. Der Aufbau ähnelt Slack. Personen können auch hier Dateien, Bilder und Dokumente teilen und Ton-Dateien weiterleiten oder Videokonferenzen abhalten. Das Unternehmen wirbt zudem damit, besonders sensibel mit Daten umzugehen. Das heißt: Alle Benachrichtigungen werden nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht. Die App ist für Android- und iOS-Geräte kostenlos erhältlich. Wickr Pro für Unternehmen dagegen ist ein kostenpflichtiger Dienst, mit einer 30-tägigen, kostenlosen Testversion.

Lesen Sie auch das Interview mit unserem Experten Andreas Schieberle: Virtuelle Teamarbeit: Tipps, die weiterhelfen

 

Circuit

Mit Circuit können Unternehmen Dateien versenden, ihren Bildschirm teilen und Videos und Nachrichten in Echtzeit versenden. In einem virtuellen Meeting-Raum stehen Mitarbeitenden alle Funktionen für eine gemeinsame Kommunikation zur Verfügung. Ein Filter vereinfacht die Suche nach Personen oder nach Suchbegriffen. E-Mails und Termine können mit Outlook synchronisiert werden.

 

Microsoft Teams

Mit „Microsoft Teams“ kommen Personen in einem virtuellen Raum zusammen. Der Vorteil: Microsoft Teams ist ein Teil von Office 365. Das bedeutet: Wenn Unternehmen sowieso mit Office 365 arbeiten, können alle Mitarbeitenden „Teams“ problemlos benutzen. Alle Teilnehmenden haben zudem über die Cloud Zugriff auf ihre Dokumente und Dateien. In Corona-Zeiten macht das Unternehmen Teams sogar für alle verfügbar.

 

Threema

Eine weitere Möglichkeit, intern mit Mitarbeitenden zu kommunizieren, ist . Mit Threema können Mitarbeitende Textnachrichten versenden, Dateien teilen oder telefonieren -- und Nutzende können auf Threema sogar Umfragen erstellen. Dabei legt das Unternehmen besonders Wert auf Datenschutz. Statt einer Rufnummer dient die Threema-ID zur Identifi-zierung. Der Dienst verschlüsselt die Kommunikation und hat keine zentrale Speicherung für personenbezogene Daten. Allerdings ist Threema nicht kostenlos.

 

Mattermost

Mattermost ist eine kostenlose Kommunikationsplattform für Einzelpersonen und Gruppen. Auch bei Mattermost werden die Chats in Kanälen organisiert. Die Funktionen sind im Wesentlichen: Kalenderverwaltung, Projektmanagement, Videokonferenzen, Kommunikation in Echtzeit. Mattermost müssen Sie auf dem Server Ihres Unternehmens bereitstellen, damit alle Mitarbeitenden Zugriff darauf haben.

Die Wissenbox vom Kompetenzzentrum Chemnitz informiert zu aktuellen rechtlichen Fragen.

 

Rocket.Chat

Ähnlich wie Mattermost funktioniert auch Rocket.Chat. In Kanälen organisiert, können Nutzende in Echtzeit kommunizieren. Rocket.Chat garantiert schnellen Wissensaustausch durch die Möglichkeit, Dokumente zu teilen, Videos einzubinden oder Links zu versenden.

 

Google Hangouts

Bei Google Hangouts handelt es sich um den Messenger von Google. Um Hangouts nutzen zu können, benötigen Mitarbeitende einen Google-Account. Über Hangouts kann man Texte schreiben, Dateien teilen und Videoanrufe tätigen. Der Messenger kann gleich mit mehreren Diensten von Goolge wie Kalender oder Mail verknüpft werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die keinen Google-Account haben wollen, können die Nachrichten per SMS bekommen.

 

Homeoffice mit Regeln

Vor- und Nachteile haben alle Messenger-Tools. Unternehmen müssen daher zunächst Regeln aufstellen, damit die Kommunikation funktioniert. Für Videokonferenzen sollten beispielsweise feste Zeiten ausgemacht werden. Die Tools können auch dafür sorgen, dass die Arbeitszeiten ausgedehnt werden. Wie schnell muss man beispielsweise auf eine Nachricht reagieren? Unternehmen sollten daher festlegen, wie lange Mitarbeitende erreichbar sein müssen. Klar ist, Kommunikation-Tools sorgen dafür, dass dezentrale Arbeit in vielen Bereichen leichter wird.

 

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